Wasseraufbereitung mit Umkehrosmose
Umkehrosmose ist die derzeit effizienteste Methode reines Wasser zu produzieren. Das Verfahren wird seit vielen Jahrzehnten auch industriell angewendet um sauberes Trinkwasser oder Prozesswasser zu erhalten. Auch Meerwasserentsalzungsanlagen arbeiten u. a. nach diesem Prinzip, da Umkehrosmose einen deutlich geringeren Energiebedarf hat als Destillation.
Die Umkehrosmose dreht das, aus der Natur bekannt Verfahren der Osmose um. Die Druckdifferenz zwischen zwei Seiten einer feinporigen Membran sorgt dafür, dass sich auf einer Seite reines Wasser sammelt, während auf der anderen Seite die gelösten Stoffe konzentriert werden und abfließen. Da das Wasser mit Druck an der Membran entlanggespült wird und so nur ein Teil als sogenanntes Permeat (sehr reines Wasser) die Menbran passiert, werden die feinen Poren nicht verstopft. Die Membran kann so viele Jahre zuverlässig arbeiten.
Filterstufen
Zu einer Umkehrosmoseanlage gehören immer mehrere Reinigungsstufen, u. a. um die Membran zu schützen werden Vorfilter installiert, die Schwebstoffe mechanisch entfernen. Ist Chlor im Wasser enthalten (häufig in Südeuropa), muss ein Aktivkohlefilter vorgeschaltet werden, um die Membran zu schützen. Hinter der Membran schützt häufig ein Mikrofilter vor einer möglichen Rückverkeimung, zum Beisliel von der Entnahmestelle. Bei mobilen Anlagen, die Oberflächenwasser aufbereiten kann wegen einer hohen Belastung mit Mikroorganismen eine zusätzliche Sterilisation, zum Beispiel mit UV-Licht, sinnvoll sein.
Vitalisierung
Viele Umkehrosmoseanlagen für den Heimgebrauch bieten eine zusätzliche Vitalisierung oder Belebung des Wasser nach der Filtration an. Wasser nimmt aus seiner Umgebung Energie in Form von Strahlung und Informationen auf. Was vor 30 Jahren bei vielen noch als reiner Hokus Pokus galt, wird heute von den meisten Forschern, die sich mit Wasser auseinandersetzen bestätigt. Als belebtes Wasser gilt zum Beispiel frisches Quellwasser, dass in einer natürlichen Umgebung fließt. Es gibt eine lange Tradition, Wasser mit besonderen Informationen oder mit Energie auszustatten. In fast jeder Kultur sind solche Praktiken oder Mythen überliefert, auch im Christentum.
Die Wirkungen auf den menschlichen Körper sind nur schwer wissenschaftlich fundiert nachzuweisen. Rein subjektiv empfinden viele Menschen eine positive Wirkung und einen verbesserten Geschmack von belebtem Wasser.
Wichtig: Eine Belebung, Vitalisierung oder Levitierung allein ersetzt nicht die Reinigung des Wassers. Es werden durch die Belebung keine Stoffe herausgefiltert oder unschädlich gemacht.
Das so gewonnene Osmosewasser ist bestes Trinkwasser und auch für die Zubereitung von Babynahrung geeignet. Ganz nebenbei verkalken kein Wasserkocher und keine Kaffeemaschine mehr, wenn sie mit Osmosewasser betrieben werden.
Das aus einer Umkehrosmoseanlage gewonnen Trinkwasser ist von der Reinheit mit destilliertem Wasser vergleichbar. Reines Wasser, ob durch Destillation oder Umkehrosmose erzeugt, ist als Trinkwasser bestens geeignet.
Die Behauptung, es sei tödlich oder gefährlich destilliertes Wasser zu trinken ist schlicht falsch.
Bei hoher körperlicher Belastung und hohen Temperaturen verliert der Körper mit dem Schweiß auch Salz und Mineralien. In solchen Fällen hilft es nicht alleine Wasser zu trinken. Es sollten dann auch Salz und Mineralien zum Beispiel in Tablettenform eingenommen werden. Triathleten und Extremsportler wissen das und ergänzen ihre Ernährung im Wettkampf entsprechend. Dabei spielt es dann kaum eine Rolle, wie viel Mineralien im Wasser enthalten sind. Selbst stark mineralshaltige Wasser können den Badarf nicht allein decken, da die gelöste Menge im Wasser zu gering ist und die Absoptionsrate dieser Stoffe aus dem Wasser deutlich schlechter ist, als aus fester Nahrung mit biologischer Bindung der Mineralien.
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